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OskarMarias News und Kommentare
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OskarMaria lebt und arbeitet in Frankfurt - hier mit Sohnemann. Wenn freie Zeit fürs Internet bleibt, dann gibt es hier neue Beiträge. Lieblingszitat: "Von den Dreien, Staat, Regierung und Ich - bin ich der stärkste. Das merkt euch!" (Ret Marut aka B. Traven im Ziegelbrenner)


Nachtrag: OskarMaria das ist eine kleine Verbeugung vor dem beinahe vergessenen Schriftsteller Oskar Maria Graf. In Zeiten der Bücherverbrennungen wurden seine Werke von den Nazis verschont, ja sogar teilweise empfohlen. "Verbrennt mich!" schrieb er 1933 in der Wiener Arbeiterzeitung, "nach meinem ganzen Leben und nach meinem ganzen Schreiben habe ich das Recht, zu verlangen, dass meine Bücher der reinen Flamme des Scheiterhaufens überantwortet werden und nicht in die blutigen Hände und die verdorbenen Hirne der braunen Mordbanden gelangen!" Schließlich floh er in die USA - dort lebte er in bescheidenen Verhältnissen. Deutschland wollte den unbequemen Mann nach dem Krieg nicht wieder haben. Er starb 1967 in New York.
Literaturempfehlung: Wir sind Gefangene - Autobiograhie 1927.

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Sofa Surfers Drucken E-Mail
Geschrieben von: CharNode   
Sonntag, den 24. November 2002 um 11:06 Uhr

Wolfgang_SchloeglThe Vienna Sound - von Richard Dorfmeister ursprünglich mit einem Remix gepusht, schlugen die Sofa Surfers einen Weg ein, der so nicht geplant gewesen war. 1997 debutierten die vier Wiener Wolfgang Frisch, Markus Kienzl, Michael Holzgruber und Wolfgang Schloegl mit ihrem Album Transit, die darauf folgende Tour löste wahre Begeisterungswellen in der europäischen Dub-Szene aus. Unter anderem die Singleauskoppelungen aus diesem Album, Stücke wie Sofa Rockers veranlassten Weltstars wie Skunk Anansie und Cornershop dazu, Remixe in Auftrag zu geben.

Aus Deutschland steuerte unter anderem die Jazzkantine einen derartigen Auftrag bei - Cold as Ice. 1999 veröffentlichten die Sofa Surfers dann ihr zweites Album - Cargo. Mehr als bisher kamen Breakbeats bei zugleich minimalistischen Melodien zum Einsatz. Im Live-Einsatz haben sie sich aber stets nicht nur auf den Computer verlassen, sondern immer Live-Musiker engagiert, um ihre Stücke noch bunter zu gestalten, mit Erfolg.

Für das nachfolgende Album haben die Sofa Surfers den Spieß aber umgedreht. Statt selber zu Remixen, haben sie sich jegliche Remixe ihrer Stücke von anderen Künstlern besorgt und neu überarbeitet. Herausgekommen ist die Scheibe mit dem Namen Constructions. Die Beteiligtenliste liest sich fast wie ein 'Who-is-Who' in der Dubszene. Bedeutende Persönlichkeiten wie Howie B., Mad Professor, Demon Flowers, Mum, Richard Dorfmeister, Spectre und viele andere finden sich in den Stücken von den Sofa Surfern zusammen.

Am 22. April 2002 ist ein weiteres Werk - diesmal mit dem Namen Encounters - erschienen. In diesem mischen die Surfer weniger metallische Elemnte, dafür umso mehr Raggae, Anleihen von HipHop und auch mal wieder zwischendurch Breakbeats. Wer dieses Album als ganzes betrachtet, wird von gewaltigen Beats überrollt, und das, schwer zu glauben, im Dub-Gewand verpackt. Ein sehr empfehlenswertes Werk.

Diskographie

  • 1997 - Transit
  • 1999 - Cargo
  • 2000 - Constructions
  • 2002 - Encounters
 
 
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KurzNews
Musik vom Amazon

Jetzt kann man sich auch bei Amazon mit mp3-Musik eindecken. Die Titel sind mit 256 kBit/s kodiert, angeblich hält das Internet-Versandhaus über fünf Millionen Stücke vorrätig. Will man einzelne Titel herunterladen, dann geht das ohne extra Software. Doch für ganze Alben muss man den Amazon-Downloader installieren. Auch hier wird der Verbraucher wieder unnötig gegängelt.
Angeblich gäbe es im Moment 2000 Alben zum Einführungs-Sonderpreis für unter fünf Euro, doch im Gegensatz zu Saturn konnte der Autor keine finden, die seinem Musikgeschmack entsprechen. Selbst olle Kamellen sind deutlich teurer.
Keine Ahnung wie sich die mp3-Preisgestaltung im Einzelnen gestaltet: Fast 10 Euro für ein Album, das schon einige Jahre auf dem Buckel hat, sind ein deutlich überhöhter Preis. Da die Distribution via Internet fast nichts kostet, wird die Beute wahrscheinlich hauptsächlich zwischen Händler und Plattenfirma verteilt. Es wäre interessant zu wissen, wie viel davon bei den beteiligten Künstlern ankommt.
Der Lernprozess im Musikbusiness scheint noch nicht abgeschlossen.
OskarMaria, 01.04.2009


Kostprobe auf neues Album

Lhasa de Sela, musikalische Grenzgängerin zwischen Mexiko und Kanada, arbeitet an einem neuen Album. Das teilt zumindest ihre Webseite mit, die ansonsten aber kaum etwas inhaltlich zu bieten hat. Das Album soll am 21. April 2009 in Europa erscheinen, mehr Informationen dazu gibt es aber nicht. Als kleine Kostprobe wird allerdings eine Singleauskopplung angeboten, die musikalisch gesehen, Altbekanntes von der Sängerin bietet, die wir aber trotzdem unseren Lesern nicht vorenthalten wollen:


Oskarmaria, 24.03.2009


Musik vom Saturn

Im Internetshop der Kaufhauskette Saturn gibt es bis Ende März Sonderangebote. Alben können für fünf Euros als mp3 ganz ohne Kopierschutz und lästige Zwangssoftware heruntergeladen werden. Der Autor hat den Download-Laden gerade mal getestet. Tatsächlich finden sich auch seltene Titel im Angebot, die es als CDs nicht mehr gibt. Man muss sich registrieren, kann dann per Kreditkarte oder per Lastschrift bezahlen. Nach der Kasse bekommt man einen Link zum Download, den man bis zu drei Mal wiederholen kann. Beim Autor gab es Schwierigkeiten. Die ersten beiden Downloads blieben alle hängen, erst beim Dritten klappte es. Die Geschwindigkeit war allerdings dürftig - immer wieder stockte das Herunterladen und setzte sich erst nach längeren Pausen wieder fort.
OskarMaria, 13. März 2009


Fabchannel zieht den Stecker!
Gerade erreicht mich die Mitteilung, dass Fabchannel zum 13. März 2009 aufgibt und den Stecker zieht. Das ist schade, denn ich hatte mich als Autor sehr an das Angebot der Holländer gewöhnt und einige Beiträge auf den von Fabchannel mitgeschnittenen Konzerten im Amsterdamer Paradiso aufgebaut. Bitte nutzt die Zeit noch um die drei hervorragenden Konzerte von Calexico, Iron & Wine und Rodrigo y Gabriela Euch anzuhören. Alle drei sind es wert!

Die professionell mitgeschnittenen Konzerte von Fabchannel waren wohl den Musiklabels ein Dorn im Auge. Nach Angaben von Justin Kniest von Fabchannel, hätten immer mehr Labels die Veröffentlichung verboten. So dass für Fabchannel kaum noch interessante Mitschnitte übrig blieben. Doch der Autor vernutet, dass es sicher auch andere kommerzielle Hintergründe gibt, denn Fabchannel lag kein stimmiges Geschäftsmodell zugrunde und hatte wohl auch keinen potenten Investor im Hintergrund.
OskarMaria,
06.03.2009


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